Cinque Terre

Die Cinque Terre in Ligurien - es gibt kaum jemanden der noch nicht von ihr gehört hat und niemanden der schon einmal dort war und nicht von der Landschaft sowie von der wunderschönen Lage der fünf ehemaligen Fischerdörfer (daher der Name Cinque Terre = 5 Erden), welche sich an die Steilhangküste des Mittelmeeres schmiegen, begeistert ist.

Zwischen den fünf Dörfern gibt es einen wunderbaren Wanderweg, welcher leider oft abschnittsweise aufgrund von Erdrutschen gesperrt ist. Dennoch lohnt sich die Begehung aufgrund der atemberaubenden Ausblicke. Sollte ein Streckenabschnitt gesperrt sein, so fährt alle halbe Stunde ein Zug zwischen den Dörfern. Übrigens noch eine Besonderheit der Cinque Terre - sie ist eigentlich nur mit dem Zug zu erreichen.

Leider ist sie inzwischen so bekannt und berühmt, dass man sie zwischen Pfingsten und September meiden sollte,  da sie von vielen Touristen überrannt wird, welche sich wie eine Ameisenkolonie vorallem über den ersten Abschnitt (von Monterosso al Mare nach Vernazza) schieben, meist mit lauter Musik im Schlepptau. Außerdem kostet die Begehung der Wege Geld.

 

Aufgrund der Steilhänge führt der Wanderweg zwischen zwei Dörfern immer hoch hinaus um dann zum nächsten Dorf wieder abzufallen. Man sollte sich also auf einige Höhenmeter einstellen, welche, aber wie gesagt, durch den Ausblick wieder wettgemacht werden.

 

Der Zug zu den Dörfern startet vom Bahnhof in La Spezia (ca. 45 Minuten mit dem Auto vom Haus entfernt), an dem es ein großes Parkhaus gibt wo man sein Auto gut parken kann. Die meisten nehmen den Zug bis Monterosso al Mare, welches von La Spezia ausgesehen das letzte der fünf Dörfer ist und laufen von dort zurück soweit sie eben kommen. In jedem Dorf kann man wieder in den Zug steigen, wenn man genug hat. Die ganze Strecke beträgt ca. 20 Kilometer ist für trainierte Wanderer also kein Problem. Man sollte sich allerdings vorab informieren, wann der letzte Zug zurück nach La Spezia fährt; dieser fährt nicht die ganze Nacht durch!

 

So und nun ein paar Impressionen, was die Wanderung hergibt:

 

 

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© Martin Ricken