Pizzaofenbau

Die Idee für den Pizzaofen reifte im Jahr 2017. Onkel Thomas war zur gleichen Zeit wie Niko und Elena in Italien und lud zur selbsgemachten Pizza nach Casa Berti ein. Das war nicht nur sehr gesellig, sondern auch sehr lecker. Die Idee des Pizzaofens wurde bereits zuvor einmal von Fabian erwähnt, doch bei Elena grub sie sich fest: "Ein Pizzaofen bauen? Das klingt nach einem tollen Projekt!" Niko war sofort dabei.

 

Soweit so gut, doch nun musste erstmal der richtige Platz gefunden werden. Nah am Haus sollte es sein und gut erreichbar. Platz brauche man aber auch, denn neben den Pizzaofen gehöre selbstverständlich ein Zubereitungsbereich. Nett wäre es natürlich, wenn sich der Pizzabäcker auch mit den anderen Gästen unterhalten könne, während er die Pizza backt, aber der Rauch solle bloß nicht beim Essen stören.Der Weg welcher von der Eingangsterrasse zur Terrasse vor dem Keller führt, dürfe auch nicht schmaler werden, usw., usw. ...

 

Nach einigen Diskussionen wurde der perfekte Platz gefunden! Genau hier sollte er stehen:

 

Genau hier fragt ihr euch jetzt? Da ist es doch schräg und es geht in den Olivenhain... Ja stimmt, aber genau hier soll der Pizzaofen trotzdem stehen.

 

Wann

Wer

Was

März 2018

Elena und Martin Ricken, Nikolai Kronenwett

Die Terrasse für den Ofen wird gebaut. Es werden 2 Tonnen Mauersteine geliefert und dutzende Säcke an Beton besorgt. 2-3 Steine können mit der Schubkarre gleichzeitig den Hang hinab gefahren werden. Je nach Kraft auch zwischen 2 und 4 Säcke Beton. Der Ästhetik der Mauer nimmt sich Niko an, jeder Stein liegt gut auf dem anderen. Elena hilft teilweise, aber primär suchen sie und Martin Füllmaterial für die Terrasse. Gut, dass bei Casa Berti gerade ein paar Konstruktionen abgerissen werden müssen… Ein bisschen Erde kann hier und dort im Olivenhain auch noch geschürft werden, hierbei muss aufgepasst werden, dass es dadurch nicht zur Destabilisierung der Hänge kommt.

 

Nach zwei Wochen steht die Mauer und das Loch ist gefüllt. Es entsteht auch noch ein Pizzabäckersitzplatz gegenüber am Hang.

August 2019

Elena Ricken und Nikolai Kronenwett

Das Material in der neuen Terrasse hat sich inzwischen gesenkt, es wächst eifrig Gras und Kraut. Diesen Urlaub sollen die Fundamente für die Stützen des Tisches gegossen werden auf dem der Pizzaofen stehen soll und außerdem die Stützen gebaut werden.

 

Elena und Niko lassen sich 350 Ziegelsteine liefern. Die liefernde Person fragt am Parkplatz ungläubig: „Dovete transportare tutti giù?!“ („Müsst ihr das alles da runter transportieren?!“)  Als ob wir das nicht immer müssten…und im Gegensatz zu 2 Tonnen Mauersteine ist das doch sozusagen ein Klacks! Dank Martin gibt es ja auch die elektrische Schubkarre, die bremsen hilft.

 

Nach zwei Wochen stehen die Fundamente und die Stützen. Am meisten Zeit wurde wohl damit verbracht geeignete Schalungen für die Fundamente zu bauen.

Oktober 2019

Elena, Julia und Martin Ricken, Ruth Cremer-Ricken, Nikolai Kronenwett, Fabian Neubrand

Eigentlich stand die Olivenernte an, da es aber keine Oliven gab, konnten andere Dinge angegangen werden. Fabian und Niko holen den Betonmischer von CasaBerti. Im Tal bei LaMura wird ein Armierungsgitter für die Stahlbetonplatte gekauft und dann bauen Elena und Niko erstmal drei Tage lang an der Verschalung (Schade, dass man diese am Schluss wieder kaputt machen muss) und verwenden einen weiteren Tag damit, diese vernünftig an den Stützen zu befestigen. Mit der Unterstützung von Fabian landen die Betonsäcke schnell im Mischer. Niko freut sich an der Rüttelflasche, so wird der Beton schnell glatt und fest, sobald er in die Plattform gegossen wurde. Innerhalb von wenigen Stunden ist die Verschalung komplett mit Beton gefüllt. Einen Tag später kann die Verschalung abgenommen werden, teilweise ist das gar nicht so einfach, da die Schrauben zu dicht an der Betonplatte angebracht worden (man lernt für das nächste Bauprojekt).  Jetzt muss nur noch dieser Betonmischer zurück zum CasaBerti (ohje…).

Weiter geht’s hoffentlich im Oktober 2020

 

 

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© Martin Ricken